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In den von der IG Metall vertretenen Handwerksbereichen sind die Arbeitgeber des Elektrohandwerks die einzigen die ihren Beschäftigten gute Tarifverträge vorenthalten. Sie schließen Dumpingverträge mit einer skurilen Organisation ab, die überhaupt keine Mitglieder im Elektrohandwerk hat. Dabei handelt es sich um die sog. „christliche Gewerkschaft“ CGM. Damit haben die Beschäftigten deutlich schlechtere Bedingungen als andere Handwerker. So muss ein Beschäftigter im Elektrohandwerk 40 Stunden in der Woche arbeiten und erhält kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Hinzu kommt, dass die CGM die niedrigsten Ausbildungsvergütungen im gesamten Handwerksbereich vereinbart hat. Niedersachsen und Sachsen-Anhalt Seit Januar 2019 gilt für Deutschland ein Mindestentgelt von mindestens 11,40 Euro. Ab 2020 steigen die Mindesentgelte um 4,4% und dann jährlich um jeweils 50 Cent. Ab Januar 2024 liegen sie dann bei 13,95 Euro. . Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die von der Allgemeinverbindlicherklärung betroffen werden würden, können von einer der Tarifvertragsparteien (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke; Industriegewerkschaft Metall) eine Abschrift des Tarifvertrages gegen Erstattung der Selbstkosten (Papier- und Vervielfältigungskosten- oder Druckkosten sowie das Übersendungsporto) verlangen. In Sachsen-Anhalt hatte es 2011 erstmals wieder Kontakte mit der Landesinnung gegeben.

Die Zusage ab 2013 wieder ins „Tarifgeschäft“ mit der IG Metall einzusteigen wurde allerdings von den Landesinnungsverbänden nicht eingehalten. Es werden weiterhin Gefälligkeitstarife mit der „CGM“ vereinbart. Die IG Metall fordert die Arbeitgeber auf, endlich wieder Tarifverträge mit der IG Metall abzuschließen! Folgender Vertrag für das Elektrohandwerk ist verfügbar: . Der Tarifvertrag sieht bundeseinheitlich folgende Mindestlöhne vor: Den Auszug aus dem Bundesanzeiger mit der Allgemeinverbindlicherklärung für die Elektrohandwerke finden Sie hier. Canadian Media Guild Employees Union 2012-2016 (PDF 167KB) Der Tarifvertrag sieht einen im Vergleich zur vorhergehenden Regelung erweiterten persönlichen Anwendungsbereich vor. Alle Beschäftigten, soweit sie elektro- und informationstechnische Tätigkeiten ausüben, sind nunmehr vom persönlichen Anwendungsbereich erfasst. Eine Einschränkung auf Tätigkeiten außerhalb des Betriebes besteht damit nicht mehr. Thomson Reuters 2018-2021(PDF 705KB) TFO 2015-2019 (PDF 587KB) Der Tarifvertrag wird damit ab dem 1. Januar 2020 für allgemeinverbindlich erklärt und tritt am 31. Dezember 2024 ohne Nachwirkung außer Kraft.

Mit rund 6.000 Betrieben und mehr als 50.000 Beschäftigten ist das Elektrohandwerk eine der größten Handwerksbranchen im Bezirk. Aboriginal Peoples Television Network 2016-2019 (PDF 753KB) Agence France Presse 2018-2020 (PDF 321 KB) Ebenfalls vom persönlichen Anwendungsbereich ausgenommen sind Auszubildende nach § 1 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz und Personen, die unter § 22 Mindestlohngesetz fallen. Am 11. Dezember 2019 wurde die Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrages über ein Mindestentgelt in den Elektrohandwerken im Bundesanzeiger veröffentlicht. Allgemeinverbindlicherklärung eines Mindestentgelttarifvertrages im Bundesanzeiger veröffentlicht Hinweis: Bitte beachten Sie den vollständigen Text der Bekanntmachung sowie des Tarifvertrages. Bekanntmachung über die Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrags für die Elektrohandwerke – Entgeltniveau liegt deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn – Abschluss sichert Teilhabe an der guten wirtschaftlichen Entwicklung – Tarifvertrag soll allgemeinverbindlich werden.